Lindsay Lohann nennt es Kunst

30 04 2010

Lindsay Lohan wird von dem Fotografen Tyler Shields fotografiert – das ist nichts Außergewöhnliches. Ebensowenig, dass zu den Aufnahmen ein sogenanntes „Behind the Scenes“-Video gedreht wurde. Für YouTube war dieses Video allerdings zu scharf, weshalb es nur von Personen, die über 18 sind, angesehen werden darf.

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Ist Digitalisierung mit Qualitätsverlust verbunden?

14 03 2010

Meine These, dass Internet & Co. dazu beitragen, dass sich gerade junge Menschen mit immer weniger Qualität (in technischer Hinsicht) zufrieden geben, wurde jetzt durch eine Untersuchung belegt. Dass MP3-zufrieden-Sein führt dazu, dass man irgendwann den Unterschied zwischen einer Originalaufnahme und einem komprimierten Format nicht mehr hört und so das qualitativ höher stehende Erlebnis nicht mehr erkennt. Dasselbe vermute ich auch bei YouTube-Videos. Wenn man gewohnt ist, bewegte Bilder im Format größerer Briefmarken mit nur halbwegs passablem Ton zu konsumieren, wie soll man wirklich fantastistsche Bilder schätzen?





YouTube als Geburtshelfer

24 02 2010

Als bei einer Frau überraschend die Wehen einsetzten und weder Hebamme noch Krankenwagen rechtzeitig bei dem Paar in Cornwall eintreffen konnten, schaltete ihr Mann seinen Computer ein, suchte auf YouTube ein entsprechendes Video und nahm mit Hilfe der Schritt-für-Schritt-Anweisungen selbst die Entbindung vor. Der gemeinsame Sohn kam kurz darauf gesund zur Welt.





Wie www.350.org Supermodels strippen lässt, um auf die globale Erderwärmung hinzuweisen oder Mit nackter Haut kann man auf alles aufmerksam machen

30 10 2009




YouTube-Video legt Firmenserver lahm

25 10 2009

Das Video des Würzburger Unternehmens „Kurzzeit“ enthält Aufnahmen mit einer Million Bildern pro Sekunde. Ursprünglich war es für die Präsentation auf Kriminialistik-Messen produziert worden, doch gelangte der Clip durch den Amerikaner Matt Rece auf die Plattform YouTube. Das eingeblendete Wasserzeichen mit dem Namen der Produzenten veranlasste hunderttausende User eine Mail an das Unternehmen zu verfassen. Der Server konnte die Flut nicht verarbeiten und brach zusammen. Mittlerweile hat das Video auf YouTube bereits über 1,6 Millionen Klicks.





Death sells!

12 09 2009

Wir erinnern uns: Als Blog-Neuling wollte ich wissen, wie viele Menschen sich von einem Eintrag mit dem Titel „Rihanna und ihr Nazi-Porno“ angesprochen fühlen. Es waren einen ganze Menge. Um genau zu sein, mehr als vier Mal so viel im Vergleich zu einem Durchschnittstag. Als ein (wie sich herausgestellt hat gefälschtes) Video zu einem Flugzeugabsturz Thema meines täglichen Beitrags war, fanden noch viel mehr Leser auf Retrakon. Vorgestern berichtete ich über ein YouTube-Video, das einen ertrinkenden Mann zeigt – die Hits schießen in die Höhe. Durch die WordPress-Übersicht sehe ich jeden Tag, über welche Suchbegriffe Menschen auf meine Seite finden. Seit Mai (!) will jeden Tag jemand etwas über das japanische Vergewaltungsvideospiel RapeLay wissen. Seit vorgestern ist es der ertrinkende Mann auf YouTube. Sind wir nur mehr eine Gesellschaft von perversen Voyeuren?





Video eines ertrinkenden Mannes

10 09 2009

Am Strand von Puerto Rico ertrinkt ein Mann, zufällig wird die Tragödie gefilmt und weniger zufällig landet der dreiminütige Clip auf YouTube. Wo sonst. Mehrere Internet-Seiten berichten über diesen Vorfall, das ansonsten nicht zimperliche Videomagazin SFT veröffentlicht den Link dazu nicht („Aus moralischen Gründen verzichten wir hier aber auf eine Veröffentlichung des Titels.“) Jetzt könnte ich mir vorstellen, dass es einige Leute gibt, die diese Entscheidung wie folgt kommentieren: Das hat ja sowieso keinen Sinn. Jeder, der das Video sehen will, findet es über Google alleine. Also hätten sie den Link auch gleich posten können. SFT hat sich hier m.E. richtig verhalten. Die Familie des Toten hat nun von YouTube verlangt, dass der Clip gelöscht wird, YouTube hat sich bisher geweigert. Übrigens: Das AIDS-Aufklärungsvideo mit einer hitlerähnlichen Figur wurde sofort gelöscht.