Lernbares Glück?

9 07 2009

In Österreich wird es, wie schon in Deutschland, an einigen Schulen das neue Schulfach „Glück“ geben. Meine Frage an euch: Braucht es das wirklich? Ist die Schule wirklich der geeignete Rahmen dafür? Wie sieht eine Lehrbefähigung für das Fach „Glück“ aus? Dauergrinsen oder einfach Mensch-Sein? Welche anderen „alternativen“ Fächer würden Schulen und Schülern gut tun? Welche Fächer sind dagegen sinnlos oder überflüssig? Wenn es solche Fächer gibt, war das schon immer so oder haben sie im Laufe der Zeit an tatsächlicher Bedeutung verloren? Wie sieht der Bildungskanon für das 3. Jahrtausend aus? Muss man noch wissen, was ein Kanon ist?





Armut und zerfallende Familien

23 04 2009

Wie auf kreuz.net zu lesen ist, wird aus zahlreichen nationalen Armutsberichten deutlich, dass Reiche und Arme immer weiter auseinanderdriften. Auch wenn die Armen nicht unbedingt ärmer werden, so werden sie doch zahlreicher. Dafür gibt es vor allem zwei Gründe: Einerseits nehmen Arbeitslosigkeit und Wert der Arbeit ab; zweitens weicht der traditionelle Familienverband immer mehr unverbindlicheren Lebensmodellen. Der Zerfall der Familie als Wirtschaftsverband und die Vereinzelung des Individuums zehren am materiellen wie auch am immateriellen Wohlstand. Bei gleichem Lebensstandard brauchen und verbrauchen mehrere Ein-Personen-Haushalte sehr viel mehr als ein Mehr-Personen-Haushalt. Der Reichtum des Westens hat in den vergangenen Jahrzehnten einen Lebensstil etabliert, der so sehr auf Vergeudung und Ineffizienz angelegt ist, dass viele darüber verarmen.