Ehe ist Arbeit

1 11 2009

… sagen Obamas. Das wusste ich nicht. Jetzt ist der Papst womöglich noch für den Frieden. Es ist wie mit der Mickey-Mouse-Forschung. Jetzt kann sich jeder das Seine denken.

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Blow Up fürs 21. Jahrhundert

29 10 2009

Auf der Seite www.blick.ch ist ein einminütiges Video eingebettet, auf dem – so scheint es – Osama bin Laden zu sehen ist. Es wäre damit die erste Aufnahme seit über zwei Jahren. Dem Video würde damit ein wenig mehr Bedeutung zukommen als den anderen Botschaften, hieße es doch, dass der meistgesuchte Terrorist der Welt noch am Leben ist (wofür nicht allzu viel spricht). Die ganze Angelegenheit erinnert mich ein wenig an „Blow Up“, Michelangelo Antonionis meisterhaftem Film aus dem Jahre 1966 (Filmtipp!). Man sieht sehr viel, wenn man etwas sehen will. So wird die Kamera zu einem erweiterten Auge. Und Videoclips im 21. Jahrhundert zur erweiterten „Realität“.





Wikipedia löscht willkürlich Artikel

20 10 2009

Erneut werden in der deutschsprachigen Wikipedia willkürlich Artikel gelöscht. Dieses Mal war es der Beitrag über den Verein „Missbrauchsopfer gegen Internetsperren“ (MOGIS). Als Grund für die Löschung wurde wieder einmal fehlende Relevanz angegeben („Relevanz des Vereins abseits der Blogosphäre und kurzzeitiger Medienpräsenz nicht erkennbar„). Aus diesem Grund gibt es zur Zeit heftige Auseinandersetzungen rund um Neuwahlen von Administratoren. In die Diskussion mischten sich zahlreiche Nutzer ein und betonten, dass ein Eintrag über den Verein durchaus relevant sei, da dieser ein wichtiger Bestandteil der Bewegung gegen die Einführung von Internetsperren ist und auch in überregionalen Medien große Beachtung fand. Die Administratoren der Wikipedia beharrten jedoch auf ihrer Haltung. Schließlich wurde die Erwähnung des Vereins sogar aus einer Übersicht über die Auseinandersetzung zu den Netzsperren entfernt. Von den Kritikern wird aber ins Feld geführt, dass Relevanzkriterien innerhalb der Wikipedia sehr umstritten oder sogar wenig sinnvoll seien. „Niemand erleidet einen Schaden, wenn noch ein weiterer Eintrag dabei ist. Es gibt kein Buch, was dann zu dick zum Herumtragen würde. Es gibt keine Elektronen, die alle werden. Und nur weil ihr einen Begriff nicht kennt, heißt das noch lange nicht, dass der auch für die andere Milliarde Internetnutzer irrelevant ist„, kommentiert zum Beispiel der Nutzer Felix von Leitner.





Irland = Neuseeland (sagt Google!)

16 10 2009

googleireland





Die Existenz des „Unmöglichen“

14 10 2009

Dass ein Perpetuum mobile erster Art existiert, ist aufgrund des 1. Hauptsatzes der Thermodynamik unmöglich. Amerikanische und deutsche Wissenschaftler haben nun in Experimenten nachgewiesen, dass in Mikrometer-kleinen Metallringen ständig Strom fließt – ohne dass von außen Spannung angelegt wird. Bereits seit den Anfängen der Quantenphysik in den 1920er Jahren wurde vermutet, dass in winzigen Metallringen elektrische „Dauerströme“ fließen können, die zwar klein sind, aber dauerhaft auch ohne angelegte Spannung existieren.





Was wissen wir wirklich?

1 10 2009

Ein Forschungsteam an der Universität von Leiden hat eine Studie publiziert, welche die Schlussfolgerung nahe legt, dass Galaxien und dunkle Materie unter dem Einfluss einer bis jetzt unbekannten Kraft liegen.





Allianz gegen Google Books

27 08 2009

Mehrere US-amerikanische Firmen und Organisationen haben die Open Book Alliance gegründet und sind damit an die Öffentlichkeit gegangen. Sie wollen gemeinsam gegen Vereinbarungen zwischen Google und amerikanischen Autorenverbänden bezüglich Googles Service „Book Search“ vorgehen. Zur Allianz gehören unter anderem Googles Erzrivalen Microsoft und Yahoo und Amazon. Angeführt wird die Interessensgemeinschaft von Peter Brantley von Archive.Org sowie von Gary L. Reback, einem Anwalt und Kartellexperten. Die massenhafte Digitalisierung von Büchern schaffe Verbrauchern, Bibliotheken, Lehrenden und Schülern enorme Werte, heißt es in einer Aussendung. Die Allianz will dafür sorgen, dass dies auf offenen Wegen geschieht. In der Vereinbarung zwischen Google und der Association of American Publishers und der Authors’ Guild orten sie einen Versuch der Monopolisierung des Zugriffs, des Vertriebs und der Preisgestaltung bei der größten digitalen Büchersammlung der Welt.