Mobiltelefone und Hirntumore

13 12 2009

„Bei der Mobilfunkbestrahlung handelt es sich um das größte Experiment aller Zeiten mit der menschlichen Gesundheit, an dem etwa vier Milliarden Personen ohne Einverständniserklärung teilnehmen. Die Wissenschaft hat ein erhöhtes Risiko für Hirntumore sowie für Augenkrebs, Speicheldrüsentumoren, Hodenkrebs, das Non-Hodgkin-Lymphom und Leukämie aufgrund der Verwendung von Mobiltelefonen nachgewiesen. Die Öffentlichkeit muss informiert werden.“
– L. Lloyd Morgan (Bioelectromagnetics Society)
aus: „Mobiltelefon und Hirntumor: 15 Gründe zur Sorge – Wissenschaft, Meinungsmache und die Wahrheit hinter Interphone“ (2009)





Ja, bitte?

10 12 2009

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Was soll man zu diesem so wichtigen Thema überhaupt noch glauben?

8 12 2009




Wahrheit, Lügen und unser Gehirn

20 11 2009




Die großen Fragen und das laute Schweigen dazu

19 11 2009

Der Grund für erneut retrakonlose Tage liegt glücklicherweise nicht in einem weiteren Zuschlagen aggressiver Viren, sondern an einer mehrtägigen Fortbildungsveranstaltung in Strobl am Wolfgangsee, die mich offline intensiver denken ließ als online. Ein zentrales Thema meiner Fortbildung war die Willensfreiheit des Menschen. Nun ja, wenn man Neurophysiologen, Neurobiologen und anderen Neuroirgendetwas Glauben schenken darf, dann sind wir nicht frei, sondern vollständig durch unsere Hirnprozesse determiniert. Gut, das war keine neue Erkenntnis, denn es gehört schon seit einigen Jahrzehnten zum guten wissenschaftlichen Ton, den Menschen zu einer Maschine zu erklären. Zugegeben, alle ernst zu nehmenden wissenschaftlichen Experimente zu diesem Thema zeigen eindeutig, dass unser Gefühl, frei zu sein und frei entscheiden zu können, nichts anderes ist als eine Illusion. Es gibt nun mehrere Möglichkeiten, auf dieses Wissen zu reagieren: a) Man könnte es einfach ignorieren und weiter leben wie bisher, b) Man könnte die Experimente anzweifeln und versuchen, sie zu widerlegen, weil „nicht sein kann, was nicht sein darf“, c) Man könnte aus dem Wissen Konsequenzen ziehen und die Welt verändern. Wer sich für a) entscheidet, gehört vielleicht zur großen Mehrheit; dazu zählen auch jene, denen es vollkommen egal ist, wie die Antwort auf diese Frage lautet, weil sie nicht verstehen, dass an der Frage nach der Freiheit des Menschen so viel hängt. Typ b) gehört zu einem interessanten Menschenschlag. Benjamin Libet, der mit seinen berühmten Experimenten den „Wir sind Maschinen“-Wissenschaftlern Tür und Tor geöffnet hat, war mit seinen Einsichten selbst vollkommen unzufrieden und wollte die Ergebnisse seiner eigenen wissenschaftlichen Sensation nicht akzeptieren. Damit gehört er aber sicherlich zu einer Minderheit. Einige Philosophen fallen ebenfalls in diese Kategorie, denn sie wissen, was auf dem Spiel steht, wenn die Freiheit kippt. Nur, wie soll man gegen naturwissenschaftlich kaum anzweifelbare Ergebnisse von bewährten und oft wiederholten Experimenten ankämpfen? Vielleicht indem man das große Ganze betrachtet und Widersprüche sucht. Schließlich Möglichkeit c). Dazu gehören einige Koryphäen der Neurowissenschaften. Sie zeigen schlüssig unser Determiniertsein, aber wenn diese Erkenntnisse unumstößlich das letzte Wort wären, müsste sich eine Menge in unserer Gesellschaft ändern. Keine unangenehme, illegale, böse, falsche oder sonst tadelnswerte Handlung dürfte beanstandet werden, denn wenn der Mensch nicht frei in seinem Handeln ist, wie soll man ihm denn Vorwürfe machen. (Natürlich müsste man Triebtäter „wegsperren“, um die anderen zu schützen, aber eigentlich können sie ja nichts dafür.) Aus dem Status quo, d.h. aus der Tatsache, dass wir immer noch unter den selben Umständen leben, ziehe ich folgenden Schluss: Auch wenn alles darauf hindeutet, dass wir von unserem Gehirn gesteuert werden und ein freier Wille, ja sogar unser Ich reine Illusion sind, werden wir es nicht hinnehmen und alles daran setzen, den Menschen als Menschen zu retten. Und was ich in den vergangenen Tagen ebenfalls noch gelernt habe: Wenn es um die wirklich bedeutenden Fragen geht, dann haben auch hoch dekorierte Universitätsprofessoren keine Antworten und müssen zugeben „Das weiß ich nicht.“ Aber das sagen sie sehr laut.





Mehr als nur eine Karikatur?

3 11 2009

karikatur_klimawandel





Das Wissen schafft mich …

2 11 2009

Wenn man die Körpermaße von 1.100 Österreichern mit ihrem Glauben an übernatürliche Erscheinungen vergleicht, dann ergibt sich – dank einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung, die in „Personality and Individual Differences“ publiziert wurde – das folgende Bild: Je kleiner bei der Geburt, desto offener für einen entsprechenden Glauben. Gut, ich war damals 50 cm lang, mein Sohn 52 cm. Was sagt mir das? Dass ich Österreicher sein muss, um in den Geltungsbereich dieser Studie zu fallen? Meine Großeltern wurden alle vor 1919 geboren – na, also. Aber das ist eine andere Geschichte. Muss man nun die russische Mutter, deren Kind bei der Geburt 7,75 kg wog, oder die chinesische Mutter, deren Kind 75 cm groß war, aus ganz anderen Gründen bemitleiden? Oder sind diese Kinder das Anti-Übernatürliche in Person? Ob das auch eine Studie belegen kann, wage ich zu bezweifeln. Eine Frage zwickt mich noch: Ich verstehe, dass man Vermutungen wissenschaftlich untersucht oder Experimente macht und zu einigen Erkenntnissen kommt, aber ich frage mich, wer auf die Idee kommt, Österreicher zu vermessen, um deren Affinität zu Übernatürlichem zu erklären?