Prost, Mahlzeit – Schulden europäischer Länder

7 05 2010





Ein bisschen Südtirol-Satire

29 04 2010





Warum man nicht essen soll, was man im Fernsehen sieht

2 04 2010




Künstlich erzeugter Alkokol ohne Nebenwirkungen

16 03 2010

David Nutt, Leiter der Neuropsychopharmaklogischen Abteilung des Imperial College London, will einem künstlich erzeugten Alkohol auf die Spur gekommen sein. Dieser erzeugt die angenehmen Wirkungen von Alkohol; nimmt man aber ein Gegenmittel ein, sei man wieder nüchtern, könne nach Hause fahren und Leber, Magen oder Kreislauf werden nicht belastet. Bis 2012 könnte das Getränk auf dem Markt sein, wenn genügend Geld für klinische Versuche aufgetrieben werden. Mit etwa 10 Millionen Pfund sei zu rechnen.





Die teuersten Domains im Internet

12 03 2010

1. Insure.com (2009), 16 Millionen Dollar
2. Sex.com (2006), 14 Millionen Dollar
3. Fund.com (2008), 14 Millionen Dollar
4. Porn.com (2007), 9.5 Millionen Dollar
5. Business.com (1999), 7.5 Millionen Dollar
6. Diamond.com (2006), 7.5 Millionen Dollar
7. Beer.com (2004), 7 Millionen Dollar
8. Israel.com (2008), 5.9 Millionen Dollar
9. Casino.com (2003), 5.5 Millionen Dollar
10. Toys.com (2009), 5.1 Millionen Dollar





Wo sind die Bestseller?

11 03 2010

Am 18. März beginnt die Leipziger Buchmesse. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels meldete am Mittwoch zum zweiten Mal in diesem Jahr erhebliche Umsatzrückgänge. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnet die Branche im Februar ein Minus von 3,6 Prozent – auch im Jänner dieses Jahres war dies so. Die mit Abstand größten Umsatzeinbußen verzeichnet mit über 27 Prozent die Warengruppe Kinder- und Jugendbücher. Begründet wird dies vor allem mit fehlenden Bestsellern. In diesem Segment konnte sich bislang kein verkaufsträchtiger Nachfolger für Stephenie Meyers „Bis(s)“-Romane etablieren.





Mensch aus Glas oder Wie Informationen zum Kapital der Zukunft werden

9 03 2010

Vor ein paar Tagen habe ich das Buch „Auf der Suche nach Hitlers Sohn“ des belgischen Journalisten Jean-Paul Mulders gelesen. Es geht darin um seine (nicht immer ganz legale) Jagd nach DNA-Proben von entfernten Verwandten, um eine These, die Historiker (auch ernstzunehmende) seit den 70er Jahren beschäftigt, zu überprüfen. Der Franzose Jean-Marie Loret behauptete, ein leiblicher Sohn des Nazidiktators zu sein. Sein Mutter hatte ihm dies auf dem Sterbebett gebeichtet. Mulders, der die in den USA lebenden Großneffen Adolf Hitlers ausfindig gemacht hat, so schreibt er in seinem Buch, hatte dazu einen Daten-Service genutzt, der gegen Bezahlung (fast) jede Information auftreibt. In diesem Falle waren dies geänderter Nachname und Wohnort der Hitler-Verwandten. Solche Dienste haben zum Teil auch Zugriff auf das Strafregister und weitere ähnlich heikle Datenquellen. Zugriffe dieser Art sind erwartungsgemäß illegal. Trotzdem wird damit Geld gemacht – und dies ist erst der Anfang. In der Studie „Risiken von IKT-Implantaten“ (Kurztitel) von Sascha Theißen heißt es dazu: „Die Daten, die Identitätsdiebe verwenden, stammen aus den verschiedensten Quellen; im Fall von Seisint […] beispielsweise aus gehackten elektronischen Datenbanken, aus welchen während 59 unerlaubten Zugriffen die personenbezogenen Daten einschließlich Vermerken über Verhaftungen, Strafregister, Grundbuchauszüge, Fotos, Heirats- und Scheidungsvermerke sowie Jagd- und Fischereierlaubnisse von insgesamt 310.000 US-Bürgern entwendet wurden.“ (S. 142) Eigenmächtig Daten und Datenspuren im Netz zu hinterlassen ist eine Sache, aber wie steht es mit den Informationen über uns, über die wir keine Kontrolle haben? Existiert Privates überhaupt nicht mehr? Besteht der legale Datenschutz der Zukunft vielleicht nur mehr darin, bestimmen zu können, wer worauf Zugriff hat und nicht mehr?





Guerilla-Marketing oder So schockt man potentielle Kunden

26 02 2010

Guerilla-Marketing bezeichnet den Weg einiger Firmen, zu ungewöhnlichen Maßnahmen zu greifen, um mit ihren Produkten aufzufallen. Ein Kaffeekonzern zum Beispiel hat mittels einer optischen Täuschung scheinbar die Böden von Aufzügen entfernt, sodass dort nur noch der Fahrstuhlschacht zu sehen ist. Die Illusion soll Passanten erschrecken – bevor sie erst auf den zweiten Blick die Täuschung durchschauen. Die eigentliche Werbung wartet dann an einer Fahrstuhlwand und soll auf die Leute nach dem Schreck eine beruhigende Wirkung haben. Weitere Beispiele gibt es hier.





Kommen Tiere nicht in den Himmel? oder Man kann aus allem Geld machen

20 02 2010

Viele protestantische US-Amerikaner glauben, dass sie noch zu Lebzeiten durch „Entrückung“ in den Himmel kommen. Weil dort aber für Haustiere kein Platz ist, bietet ein Mann aus New Hampshire nun einen entsprechenden Service unter dem Namen „Eternal Earth-Bound Pets“ an. Ähnlich wie bei streng gläubigen Juden, die oft Andersgläubige anstellen, um am Sabbat verbotene Arbeiten ausführen zu lassen, vermittelt der Dienst Atheisten an Christen, die sich nach deren „Entrückung“ um ihre Haustiere kümmern. Eine Tier-Versicherung kostet 110 Dollar für zehn Jahre und für jedes weitere Tier schlägt mit 15 Dollar zusätzlich zu Buche. Es gibt bereits zahlreiche zahlende Kunden; der Geschäftsinhaber rechnet aber nicht damit, dass die Gegenleistung fällig wird. Seiner Meinung nach verkaufe er ohnehin „nur“ Seelenfrieden. Mehr dazu hier.





Wer würde für Online-Inhalte bezahlen?

19 02 2010

Quelle: Nielsen Wire