B.B. 2.0 (nicht Brigitte Bardot sondern Burka Barbie)

24 11 2009
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retrakon-Umfrage #1

5 11 2009




Das Kreuz mit dem Kreuz und das Gebrechen mit den Gebetsräumen

4 11 2009

Straßburg, November 2009. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat entschieden, dass Kruzifixe in (italienischen) Klassenräumen nichts zu suchen haben. Damit wurde einer aus Finnland stammenden Klägerin aus Abano Terme in letzter Instanz recht gegeben. Das Kreuz im Klassenzimmer würde gegen die Religionsfreiheit verstoßen. Politiker aller Couleur zeigen wenig Verständnis und kündigen rechtliche Schritte an. Raum- und Zeitwechsel. Berlin, September 2009. Ein muslimischer Gymnasiast hat seine Schule erfolgreich verklagt und darf nun einen eigenen Gebetsraum fordern. Wird hier nicht mit zweierlei Maß gemessen? Gläubige Muslime sollten Möglichkeit und Gelegenheit haben, ihre Gebete zu verrichten. Ob dazu ein eigener Raum notwendig ist, sei dahingestellt. Ebenso sollte ein Kreuz in einem Klassenzimmer möglich sein, auch wenn nicht alle Schüler sich direkt damit identifizieren. Das Kruzifix ist mehr als ein religiöses Symbol, es ist Ausdruck einer zweitausend Jahre alten Tradition, die Gutes und weniger Gutes hervorgebracht hat, die jedoch unauslöschbar Teil unserer Vergangenheit ist. „Menschen, die nicht auf ihre Vorfahren zurückblicken, werden auch nicht an die Nachwelt denken.“ (Edmund Burke, 1729–1797).





Das Wissen schafft mich …

2 11 2009

Wenn man die Körpermaße von 1.100 Österreichern mit ihrem Glauben an übernatürliche Erscheinungen vergleicht, dann ergibt sich – dank einer aktuellen wissenschaftlichen Untersuchung, die in „Personality and Individual Differences“ publiziert wurde – das folgende Bild: Je kleiner bei der Geburt, desto offener für einen entsprechenden Glauben. Gut, ich war damals 50 cm lang, mein Sohn 52 cm. Was sagt mir das? Dass ich Österreicher sein muss, um in den Geltungsbereich dieser Studie zu fallen? Meine Großeltern wurden alle vor 1919 geboren – na, also. Aber das ist eine andere Geschichte. Muss man nun die russische Mutter, deren Kind bei der Geburt 7,75 kg wog, oder die chinesische Mutter, deren Kind 75 cm groß war, aus ganz anderen Gründen bemitleiden? Oder sind diese Kinder das Anti-Übernatürliche in Person? Ob das auch eine Studie belegen kann, wage ich zu bezweifeln. Eine Frage zwickt mich noch: Ich verstehe, dass man Vermutungen wissenschaftlich untersucht oder Experimente macht und zu einigen Erkenntnissen kommt, aber ich frage mich, wer auf die Idee kommt, Österreicher zu vermessen, um deren Affinität zu Übernatürlichem zu erklären?





Toleranz, Respekt oder Tabu?

18 10 2009

Der Dessoushersteller „liaison dangereuse“ provoziert mit seinem neuesten Werbespot. Eine nackte Frau ist im Bad damit beschäftigt, sich herzurichten. Kurz vor dem Verlassen des Hauses legt sie eine Burka über. Regt ein solcher Clip an, über die Sinnhaftigkeit verschleierter Frauen zu diskutieren oder mangelt es den Machern an religiösem Respekt?





Von Kanton zu Kanton verschieden …

2 10 2009

In Luzern sind sie erlaubt, in Zug verboten: die Plakate „Da ist wahrscheinlich kein Gott / Also sorg dich nicht / Geniess das Leben“ der eidgenössischen Freidenkervereinigung FVS. Der Stadtrat geht davon aus, dass durch die Plakate die religiösen Gefühle der mehrheitlich katholischen Zuger verletzt würden.





Unbild zum Sonntag (Folge 13)

20 09 2009

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