Prost, Mahlzeit – Schulden europäischer Länder

7 05 2010





Wie weit darf das Grauen durch Satire zum Witz werden?

7 05 2010




Ein bisschen Südtirol-Satire

29 04 2010





Demokratie muss man lernen

29 04 2010




Richard Dawkins will den Papst festnehmen lassen

14 04 2010

Der Bestsellerautor und bekennende Atheist Richard Dawkins („Der Gotteswahn“) will zusammen mit seinem Autorenkollegen Christopher Hitchens und den Menschenrechtsanwälten Geoffrey Robertson und Mark Stephens Papst Benedikt XVI. hinter Schloss und Riegel bringen. Grund dafür ist der Umgang der katholischen Kirche mit dem Missbrauch von Kindern durch Priester. Die beiden Autoren werfen dem Papst vor, die Vorkommnisse gezielt verschleiert zu haben. Eine Gelegenheit würde sich der britischen Justiz beim geplanten Großbritannien-Besuch des Papstes vom 16. bis 19. September bieten. Dawkins und Hitchens werfen dem katholischen Kirchenführer Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, ein völkerstrafrechtlicher Tatbestand, der seit den Nürnberger Prozessen im Jahr 1945 verwendet wird. Auf seine diplomatische Immunität könne sich Benedikt XVI. nicht berufen. Es handle sich zwar um einen Staatsbesuch handelt, aber der Vatikanstaat, an dessen Spitze der Papst steht, wird nicht von den Vereinten Nationen anerkannt.





Geschmacklos?

12 04 2010


Quelle: Titanic





Wenn schon wieder einmal nur die Oberfläche gesehen wird

6 04 2010

Die US-Soulsängerin Erykah Badu erregt zur Zeit die (amerikanischen) Gemüter. In ihrem aktuellen Video „Window Seat“ geht sie eine Straße entlang und zieht sich dabei langsam aus. Am Ende des Songs – nackt, aber verpixelt – fällt genau an jener Stelle ein Schuss, an der John F. Kennedy ermordet wurde. Sie fällt um und liegt am Boden. Im Hintergrund liest Badu dazu ein Gedicht vor, in dem es darum geht, dass viel zu viele Menschen bereit seien, zu zerstören, was sie nicht verstehen, oder was nicht in ihre Gemeinschaft passt. Badu wurde ein Bußgeldbescheid über 500 Dollar zugestellt. Das Video dazu wurde auf YouTube plötzlich aus „Urheberrechtsgründen“ gelöscht. Hier das Video auf einer anderen Plattform.





Fingierter TV-Bericht über Russlands Einmarsch in Georgien löst Panik aus

29 03 2010

Ist zwar schon zwei Wochen alt, sollte man aber trotzdem lesen: Fingierter TV-Bericht über Russlands Einmarsch in Georgien löst Panik aus





„Mein Kampf“ in Russland verboten

27 03 2010

„Mein Kampf“ von Adolf Hitler wird 65 Jahre nach dem Selbstmord des Diktators nun auch in Russland als „extremistisch“ eingestuft und verboten. Das Werk enthalte Ideen, die den Mord und die Diskriminierung von Rassen propagierten, ließ der Generalstaatsanwalt in Moskau verkünden. In den russischen Medien wird kritisiert, dass das Verbot 84 Jahre zu spät komme. „Mein Kampf“ wurde bereits in den 1920er Jahren geschrieben. Hitler forderte darin „Lebensraum“ für Deutschland auf Kosten der Sowjetunion und bezeichnete Slawen als „Untermenschen“. Russische Bürgerrechtler beklagen seit Jahren eine hohe Zahl rechtsradikaler Übergriffe in Russland, so wurden im vergangenen Jahr 74 Menschen aus Rassenhass getötet. Jan Ratschinski, ein Historiker der Organisation Memorial, die den Sowjetterror aufarbeitet, vergleicht „Mein Kampf“ mit den Werken des russischen Revolutionsführers Lenin und von Sowjetdiktator Josef Stalin. Beide hätten in ihren Schriften zu Massenterror aufgerufen.





Über Facebook-Gruppen und Schützen, die verbrannt werden sollen

26 03 2010

Wie heute bekannt wurde, werden in der Facebook-Gruppe „L’Alto Adige è Italia“ radikale, beleidigende und/oder menschenverachtende Aussagen gepostet. Unter anderem forderte man, Südtiroler Schützen seien zu verbrennen oder alle jene (deutschsprachigen) Südtiroler, die mit Italien nichts am Hut haben, sollten doch das Land verlassen. Die Gruppe besitzt fast 3.000 Mitglieder, darunter einige Prominente, so auch den Lokalpolitiker Giorgio Holzmann. Angesprochen auf die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft bereits ermittelt und einige verunglimpfte Politiker eine Strafanzeige in Erwägung ziehen, meinte er, er sei noch bei zwanzig anderen Gruppen Mitglied und könnte nicht verfolgen, was in den Gruppen passiert.