Immer mehr Firmen verbieten Facebook

9 10 2009

Das unabhängige Forschungsunternehmen Robert Half Technology mit Sitz im US-Bundesstaat Kalifornien hat in einer Studie herausgefunden, dass 54% der 1.400 befragten US-Unternehmen mit mindestens 100 Mitarbeitern diesen den Zugang zu Sozialen Netzwerken wie Facebook, MySpace oder Twitter sperren. Grund dafür ist die Beobachtung, dass die Aufmerksamkeit der Beschäftigen zu stark von diesen Aktivitäten abgelenkt werde. Nur in 10% der Firmen gäbe es keinerlei diesbezüglichen Beschränkungen. Es ist nicht das erste Mal, dass Web-2.0-Anwendungen bei Obrigkeiten auf wenig Gegenliebe stoßen. Religiöse Vertreter in Indonesien sind zum Beispiel der Meinung, das Nutzen von Facebook sei nur erlaubt, wenn es den Islam fördere.

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Der letzte Wille im Netz

28 05 2009

Lisa Granberg, eine schwedische Studentin, hat den Dienst „Webwill“ entwickelt, mit dessen Hilfe Nachrichten von gerade verstorbenen Personen in deren Namen an Freunde verschickt oder in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden können. Zudem sei es möglich, Facebook-oder MySpace-Profile gänzlich zu löschen oder eine letzte Nachricht zu verschicken. „Es gibt viele Fälle, bei denen Freunde und Verwandte von Personen, die Selbstmord begangen haben, oder auf eine andere Art und Weise gestorben sind, nichts gegen die Informationen, die online über die Person verfügbar ist, machen können“, so die Erfinderin zur schwedischen Zeitung „The Local“. Webwill ist mit der schwedischen Einwohnermeldebehörde verknüpft. Scheint jemand als gerade verstorben auf, aktiviert sich der Dienst.





Fast 500 Milliarden Gigabyte

21 05 2009

Das Technologische Beratungsistitut IDC wurde bereits vor zwei Jahren von der IT-Firma EDMC beauftragt, zu ermitteln, wie viele digitale Daten auf der Welt zur Verfügung stehen. 2007 lag die berechnete Menge bei etwa 161 Milliarden Gigabyte, heute bei 487 Milliarden Gigabyte. Die Menge ergibt sich unter anderem durch die Digitalfotografie und Überwachungskameras. Dazu kommt noch, dass die Kommunikation zwischen Maschinen stark angestiegen ist, als Beispiel lassen sich hier Karten mit RFID-Chips und entsprechenden Lesegeräten nennen. Nach den Schätzungen der IDC wird sich die Menge innerhalb der nächsten eineinhalb Jahre nochmals verdoppeln – bedingt durch die wachsende Zahl an Handys, der vermehrte Gebrauch von E-Mails, Online-Banking und sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter, MySpace). Damit wird eine Menge von insgesamt 1 Zettabyte (= 1 x 10 hoch 21 Byte) erreicht. Würde man die heutige Datenmenge auf Papier drucken und als Buch binden lassen, würden diese aufeinandergestapelt etwa zehn Mal von der Erde bis zum Pluto reichen.