Über Facebook-Gruppen und Schützen, die verbrannt werden sollen

26 03 2010

Wie heute bekannt wurde, werden in der Facebook-Gruppe „L’Alto Adige è Italia“ radikale, beleidigende und/oder menschenverachtende Aussagen gepostet. Unter anderem forderte man, Südtiroler Schützen seien zu verbrennen oder alle jene (deutschsprachigen) Südtiroler, die mit Italien nichts am Hut haben, sollten doch das Land verlassen. Die Gruppe besitzt fast 3.000 Mitglieder, darunter einige Prominente, so auch den Lokalpolitiker Giorgio Holzmann. Angesprochen auf die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft bereits ermittelt und einige verunglimpfte Politiker eine Strafanzeige in Erwägung ziehen, meinte er, er sei noch bei zwanzig anderen Gruppen Mitglied und könnte nicht verfolgen, was in den Gruppen passiert.

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Visualisierter Datenfluss

25 03 2010


Quelle: Thisisnthappiness





Google wegen Nicht-Zensur zu Geldstrafe verurteilt

24 03 2010

Zwei Teenager haben eine Klage eingereicht, weil sie sich über die Inhalte auf einigen Orkut-Seiten mit sexistischen Witzen geärgert hatten. Ein brasilianisches Gericht hat nun gegen den Internetkonzern Google ein Bußgeld verhängt, weil dieser sich weigert, die entsprechenden Seiten zu zensieren. Die Strafe beträgt 2.700 Dollar für jeden Tag, an dem die fraglichen Inhalte auf den Seiten noch zu sehen sind oder neue hinzu kommen. Das Argument, dass Google weder die technischen Möglichkeiten noch das Geld besitzt, um die Inhalte auf der Netzwerkseite Orkut, die Facebook ähnelt, zu kontrollieren, ließen die Richter nicht gelten. Vielmehr waren sie der Meinung, dass Google dies in China sehr wohl geschafft hat.





Google Street View und die Mafia

23 03 2010

Die italienische Zeitung Corriere della Sera hat herausgefunden, dass Google mit seinem Projekt Street View nicht alle Straßen im Detail aufnimmt. So wurden zum Beispiel die Straßen des gefährlichen Mafiaviertels Scampia nicht fotografiert. Die berüchtigte Hochhaus-Gegend am Stadtrand von Neapel wurde durch den Film Gomorra weltbekannt. Nur einige große Durchfahrtsstraßen wurden erfasst, die kleinen Seitenstraßen fehlen dagegen in der Ansicht. Genau diese Seitenstraßen sind berühmt-berüchtigt für Gewalt und Drogenhandel. Die italienische Abteilung von Google erklärte, die engen Straßen seien zu schmal für Googles Fotowagen.





Panikknopf gegen Kindesmissbrauch?

19 03 2010

Die Verantwortlichen des Sozialen Netzwerks Facebook denken darüber nach, einen „Panikknopf“ gegen Kindesmissbrauch zu installieren. Mit dem Knopf sollen die Nutzer einen virtuellen Alarm auslösen können, wenn Inhalte oder Profile auf Facebook den Verdacht auf Pädophilie wecken. Der britische Minister Alan Johnson hat sich am Donnerstag bereits mit Vertretern von Facebook getroffen. Anlass dazu war die Vergewaltigung und der Mord an der 17-jährigen Ashleigh Hall. Der Mörder Peter Chapman hatte das Mädchen über Facebook angelockt. Er wurde unlängst zu 35 Jahren Haft verurteilt. Im April sollen weitere Gespräche zwischen Facebook und der „Child Exploitation and Online Protection“ (CEOP) stattfinden. Die CEOP ist eine Organisation, die pädophile Aktivitäten online aufspürt und zur Anzeige bringt.





Chatroulette, die zweite

18 03 2010

89% der Teilnehmer sind männlich, 47% US-Amerikaner und 13% pervers.

Den ausführlichen Testbericht samt Statistiken findet man hier.





Chatroulette, die erste

18 03 2010