Lindsay Lohann nennt es Kunst

30 04 2010

Lindsay Lohan wird von dem Fotografen Tyler Shields fotografiert – das ist nichts Außergewöhnliches. Ebensowenig, dass zu den Aufnahmen ein sogenanntes „Behind the Scenes“-Video gedreht wurde. Für YouTube war dieses Video allerdings zu scharf, weshalb es nur von Personen, die über 18 sind, angesehen werden darf.





Warum die Phonoindustrie Kinderpornos braucht

29 04 2010

Kinderpornographie ist großartig. Sie ist großartig, weil Politiker verstehen, was Kinderpornographie ist. Wenn wir diese Karte ausspielen, werden sie handeln und anfangen, Webseiten zu blockieren. Und sobald sie das getan haben, können wir sie dazu bewegen, auch Filesharing-Seiten zu blocken.“ – Johan Schlüter, Anwalt der International Federation of the Phonographic Industry





Soziale Netzwerke machen süchtig

28 04 2010

Unihelp meldet: „Soziale Netzwerke sind laut einer aktuellen Studie für ihre Nutzer bereits so wichtig, dass ein Verzicht suchtartige Entzugserscheinungen hervorrufen kann. 200 Studenten verzichteten einen Tag lang völlig auf jede Art digitaler Medien. Das Ergebnis war erschreckend! […] „Wir waren überrascht, wie viele zugaben dass sie unglaublich abhängig von Medien sind. Bei vielen ist der Verzicht darauf nicht eine Frage des Wollens, sondern des Könnens“, wird Studienleiterin Susan Moeller in der Pressemeldung zitiert. Häufig war das verzweifelte Verlangen danach, doch wieder online zu kommen, viele berichteten von Unruhe, extremer Nervosität, Spannung und Verrücktheit, was ähnliche Zeichen wie bei Entzug von Alkohol- und Drogensüchtigen sind. Besonders bei Social Networks und SMS fiel der Verzicht schwer, zeigten die sehr ausführlichen Rückmeldungen. 18- bis 21-jährige Studenten nutzen heute laut Studie ständig Facebook, während Handy und E-Mail mit großem Abstand dahinter weitere Formen sind, um in Kontakt mit Freunden und informiert zu bleiben. Moeller geht soweit, das Leben ohne Social Media in der heutigen Welt mit dem „Leben ohne Freunde und Familie“ gleichzusetzen. […] In einer ähnlichen Schweizer Studie verzichteten „Facebook-Junkies“ kürzlich ein ganzes Monat lang auf ihre Gewohnheit – für eine Belohnung von 300 Franken. Studienleiter Dominik Orth sperrte dazu vor den Augen der Probanden deren Facebook-Passwörter. „Besonders der Anfang des Verzichts ist sehr emotionsgeladen. Manche sagten, sie fühlten sich als sei die Mutter gestorben, als würde der Wohnungsschlüssel abgenommen oder als würde am Flughafen persönliches Gepäck inspiziert“, berichtet der Psychologe bei der Agentur Rod. Auch wenn in diesem längeren Versuch andere Medien erlaubt waren, fühlten sich die Probanden von der Welt abgeschnitten und sozial ausgegrenzt, besonders gegenüber den noch Eingeloggten. „Die meisten berichteten aber auch von Vorteilen im Verlauf der Studie. Das Selbstbild wurde wichtiger als das Fremdbild, sie fühlten sich im Alltag ruhiger und nutzten die gewonnene Zeit“, so Orth. Die meisten gaben nach dem Monat an, sie würden Facebook nun effizienter nutzen und sich „in weniger dekadent häufiger Form“ einloggen. Künftig ganz auf Facebook verzichten wollte allerdings keiner. […] In der Schweiz verfügen 70 bis 80 Prozent aus der Gruppe der 15- bis 30-Jährigen über ein Facebook-Konto, was Orth als „enormen Standortvorteil“ des sozialen Netzwerkes bezeichnet. Zur Sucht trage vor allem das Gefühl der Nutzer bei, zum zumindest täglichen Einloggen verpflichtet zu sein. Dieses sei ein Ritual, das den Alltag stabilisiere. „Damit ist Facebook jedoch nicht nur Entertainment, sondern auch ein hoher Stressfaktor“, so der Schweizer Studienleiter.





Was das Dashboard verrät (Folge 1)

8 04 2010

Wer zufällig auf Retrakon gerrät, sucht Folgendes: japanische Vergewaltigungsspiele, Würth Kalender-Models, Drogen in Prag, Hochzeiten mit Videospielfiguren, Öbszönes in Chatroulette, schöne Augen unter Burkas und Pornos der Nazis.





Wie ein neuer Chatroulette-Knopf in die Hose ging

7 04 2010

Wie schon mehrfach berichtet, gibt es auf Chatroulette immer wieder Nutzer, die spärlich oder nicht bekleidet obszöne Handlungen an sich vornehmen. Daher gibt es seit kurzem einen Knopf, mit dem man solche User melden und aus dem Roulette werfen kann. Im Grunde eine sinnvolle Angelegenheit. Doch was passiert? Männliche Chatter, die wahrscheinlich 90% ausmachen, nutzen den Knopf immer häufiger, um andere männliche Chatter auszuschließen, damit die Wahrscheinlichkeit größer wird, dass sie endlich auf ein weibliches Wesen stoßen.





Der schönste Aprilscherz 2010

1 04 2010

Das Internet wird ausgeschaltet. Berichtet immerhin die Tagesschau. Hier.





Die Inhalte-Industrie bläst zum Kampf

29 03 2010

Die Inhalte-Industrie rüstet sich zunehmend zum Angriff gegen Raubkopierer: Spezielle Suchprogramme überwachen Tauschbörsen und Webserver im Internet und speichern Listen möglicher Plagiate, inklusive präziser Angaben zu Zeitpunkt, IP-Adresse, Dateiname bzw. URL und Inhalt. Diese Informationen werden Anwälten übermittelt, welche die Täter hinter den IP-Adressen ermitteln sollen, um anschließend kostenpflichtige Abmahnungen zu verschicken und teure Nachlizensierungen einzufordern. Dabei gehen die Abmahnanwälte oft wenig zimperlich vor. Eine Frau aus den USA zum Beispiel wurde wegen 24 Musiktiteln zu einer Millionenstrafe verurteilt und ein Vater in Deutschland wurde vom Landgericht Magdeburg zur Übernahme von Anwaltskosten in Höhe von 3 000 Euro verurteilt, weil sein Sohn den Familien-Internetanschluss mitbenutzte und dort per Tauschbörsen-Software 132 Musikstücke up- und downloadete.





Über Facebook-Gruppen und Schützen, die verbrannt werden sollen

26 03 2010

Wie heute bekannt wurde, werden in der Facebook-Gruppe „L’Alto Adige è Italia“ radikale, beleidigende und/oder menschenverachtende Aussagen gepostet. Unter anderem forderte man, Südtiroler Schützen seien zu verbrennen oder alle jene (deutschsprachigen) Südtiroler, die mit Italien nichts am Hut haben, sollten doch das Land verlassen. Die Gruppe besitzt fast 3.000 Mitglieder, darunter einige Prominente, so auch den Lokalpolitiker Giorgio Holzmann. Angesprochen auf die Tatsache, dass die Staatsanwaltschaft bereits ermittelt und einige verunglimpfte Politiker eine Strafanzeige in Erwägung ziehen, meinte er, er sei noch bei zwanzig anderen Gruppen Mitglied und könnte nicht verfolgen, was in den Gruppen passiert.





Visualisierter Datenfluss

25 03 2010


Quelle: Thisisnthappiness





Google wegen Nicht-Zensur zu Geldstrafe verurteilt

24 03 2010

Zwei Teenager haben eine Klage eingereicht, weil sie sich über die Inhalte auf einigen Orkut-Seiten mit sexistischen Witzen geärgert hatten. Ein brasilianisches Gericht hat nun gegen den Internetkonzern Google ein Bußgeld verhängt, weil dieser sich weigert, die entsprechenden Seiten zu zensieren. Die Strafe beträgt 2.700 Dollar für jeden Tag, an dem die fraglichen Inhalte auf den Seiten noch zu sehen sind oder neue hinzu kommen. Das Argument, dass Google weder die technischen Möglichkeiten noch das Geld besitzt, um die Inhalte auf der Netzwerkseite Orkut, die Facebook ähnelt, zu kontrollieren, ließen die Richter nicht gelten. Vielmehr waren sie der Meinung, dass Google dies in China sehr wohl geschafft hat.