Inspektor Google

12 11 2009

500x_old_lady_fall_downIn den Niederlanden scheint ein Fahrer eines Street-View-Autos einen Verkehrsteilnehmer bei einem Vergehen erwischt zu haben. Die Bilder seien zwar bereits gelöscht worden (aus welchen Gründen auch immer), aber der Blogger hinter jalopnik.com hatte sie vorher gesichert. In der Bilderstrecke ist ein Feuerwehrauto zu erkennen, das eine Fahrradfahrerin umgefahren haben könnte. Google hat sich dazu bislang nicht geäußert. Sollte es sich dabei tatsächlich um ein Verkehrsvergehen handeln und die Aufnahmen in irgendeiner Weise herangezogen werden, wäre dies ein schöner Hinweis dafür, dass der Große Bruder im Haus von Inspektor Google wohnt.

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Irland = Neuseeland (sagt Google!)

16 10 2009

googleireland





Gedankenexperiment zu Google

4 10 2009

Was würde passieren, wenn es von heute 20:00 Uhr an Google nicht mehr geben würde? Nur zwei Prozent der Befragten einer Umfrage, würden in einem solchen Fall KEINE Auswirkungen auf ihre Orientierungsfähigkeit im Internet sehen. Verändert sich die Welt? Verwendet dann jeder wieder Altavista? Taucht von einem Moment auf den anderen Goooogle auf (noch besser, weil vier O statt zwei)? Bricht die Wirtschaft zusammen? Lasst euren Gedanken freien Lauf!





Wohin mit 10 Millionen Dollar?

29 09 2009

Google hat im vergangenen Herbst mit dem Projekt 10100 dazu aufgerufen, Welt verändernde Ideen zu ersinnen. Die vorgegebenen Kategorien lauteten: Gemeinschaft, Chancen, Energie, Umwelt, Gesundheit, Bildung, Schutz, Alles andere. Bis heute wurden mehr als 150.000 Ideen aus über 170 Ländern eingesandt. Nun stellt Google 16 Ideen zur Abstimmung vor. Bis zu fünf sollen dann mit insgesamt 10 Millionen Dollar unterstützt werden. Mehr unter www.project10tothe100.com.





Allianz gegen Google Books

27 08 2009

Mehrere US-amerikanische Firmen und Organisationen haben die Open Book Alliance gegründet und sind damit an die Öffentlichkeit gegangen. Sie wollen gemeinsam gegen Vereinbarungen zwischen Google und amerikanischen Autorenverbänden bezüglich Googles Service „Book Search“ vorgehen. Zur Allianz gehören unter anderem Googles Erzrivalen Microsoft und Yahoo und Amazon. Angeführt wird die Interessensgemeinschaft von Peter Brantley von Archive.Org sowie von Gary L. Reback, einem Anwalt und Kartellexperten. Die massenhafte Digitalisierung von Büchern schaffe Verbrauchern, Bibliotheken, Lehrenden und Schülern enorme Werte, heißt es in einer Aussendung. Die Allianz will dafür sorgen, dass dies auf offenen Wegen geschieht. In der Vereinbarung zwischen Google und der Association of American Publishers und der Authors’ Guild orten sie einen Versuch der Monopolisierung des Zugriffs, des Vertriebs und der Preisgestaltung bei der größten digitalen Büchersammlung der Welt.





Wenn Peinlichkeiten im Internet den Arbeitsplatz kosten

21 08 2009

Die Deutsche Bundesregierung hat eine Studie in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse nun veröffentlicht wurden. Immer mehr Arbeitsgeber nutzen systematisch das Internet, wenn es darum geht, Erkundigungen über Bewerber einzuholen. Über Suchmaschinen und Social-Network-Seiten wird nach Hobbys, Interessen, Vorlieben oder auch Meinungsäußerungen und Fotos gesucht. Viele Bewerber würden wegen ins Netz gestellter Angaben gar nicht mehr zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Besonders kritisch bewertet wird, wenn sich Bewerber im Internet abfällig über ihre gegenwärtige oder vergangene Jobsituation äußern. Auch das Einstellen allzu persönlicher Inhalte, wie etwa Fotos von privaten Partys, wird negativ betrachtet.





Frankreich vs. Google

20 08 2009

„Es geht um Geld, Geist, Zeit und Macht. Den Widerstand gegen die Digitalisierung der Bibliotheken dieser Welt durch Google und den Kampf gegen die Raubkopierer im Internet führt Frankreich auch im Namen des transatlantischen Kulturkriegs. Als Résistance gegen die Coca-Kolonialisierung der Köpfe. Als Verteidigung der Autorenrechte, als deren Heimat und Anwalt sich Frankreich nicht zu Unrecht fühlt. Denn sein Kampf, den man als ideologische Abwehrschlacht von ewiggestrigen Hinterwäldern belächelte, ist auch ein Engagement für die kulturelle Vielfalt.“ – Jürg Altwegg