Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen?

28 11 2009

In Roland Emmerichs Blockbuster „2012“ wurde der Weltuntergang sehr plakativ dargestellt. Ich muss zugeben, dass viele Szenen tatsächlich beeindruckend waren. Selbstverständlich war alles stark übertrieben, ein Klischee wurde an das andere gereiht und letztes Endes ist der Film nicht mehr aber auch nicht weniger als eine Enzyklopädie der Katastrophenfilme. Zweieinhalb Stunden Kinospaß ohne tieferen Hintergrund. Muss auch einmal sein. Eine Sache hat mich aber doch zum Nachdenken getrieben. Die Sixtinische Kapelle zerbricht an der schönsten Stelle, der Petersdom wird computergraphisch aufgebröselt und rollt dem Zuseher entgegen, aber die Produzenten haben sich nicht darüber hinausgesehen, die Kaaba zu zerstören. Geplant war die Szene, aber sie kam nicht in den Film, wahrscheinlich wurde sie nicht einmal gedreht. Zu gefährlich, hieß es. Das sagt sehr viel aus.

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Ein weiterer Creative Commons Film

15 10 2009

Kein Geld, kein Studio, keinen Verleiher, keine professionellen Schauspieler. Film trotzdem gedreht. Dank Creative Commons.

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