Erdbeben in Chile verschiebt Erdachse

2 03 2010

Der Naturwissenschaftler Richard Gross hat berechnet, wie sich Erdstöße auf die Erdrotation auswirken. Mithilfe einer komplexen Berechnung kamen Gross und sein Team zum Ergebnis, dass die Tage durch das Erdbeben in Chile um rund 1,26 Mikrosekunden kürzer geworden sind. Möglich ist dies, weil sich die Erdachse um ca. 8 Zentimeter verschoben hat. Gross gibt zwei Gründe an, warum das Beben vor Chile größere Auswirkungen auf die Erdachse hatte, obwohl es schwächer war, als das von 2004 vor Sumatra. Erstens: Es ereignete sich in weiterer Entfernung vom Äquator. Zweitens: Die Verwerfung, die für das Beben von Chile verantwortlich ist, ist steiler und kann darum die gesamte Erdmasse weiter verschieben.

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