Heute E-Mail, morgen De-Mail

8 02 2010

Eine E-Mail zu verschicken kostet im Grunde genommen gar nichts. Möchte man aber sichergehen, dass die Botschaft tatsächlich ankommt und der Absender nicht gefälscht werden kann, damit also auch rechtsverbindlich ist, so heißt der Dienst nicht mehr E-Mail, sondern De-Mail. Die Deutsche Post möchte dafür 20 Cent pro Mail verlangen, andere Anbieter wie 1&1 oder GMX machen es schon für die Hälfte. Die Konkurrenten wollen für den neuen Dienst vor allem große Versicherungen und Unternehmen anwerben, die Lohnabrechnungen, Rechnungen, Policen und Tarifänderungen bisher per Brief verschickten. Vorteile seien dabei Zuverlässigkeit und Datenschutz.

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One response

10 02 2010
wiesion

toll, dass datenschutz als ein vorteil aufgeführt ist – als webdeveloper kenne ich die geschichte aber ein wenig anders… auch wenn sie es schaffen sollten, das derart verlässlich abzusichern, bleibt immer noch eine frage offen: was, wenn sich in ein paar jahren/jahrzehnten das soziopolitische klima in eine nicht wünschenswerte richtung verändert und bestimmte grundrechte die heute zählen dann „irgendwie nicht mehr so ganz zählen“? na dann sag ich schon mal gute nacht europa…

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