Heute E-Mail, morgen De-Mail

8 02 2010

Eine E-Mail zu verschicken kostet im Grunde genommen gar nichts. Möchte man aber sichergehen, dass die Botschaft tatsächlich ankommt und der Absender nicht gefälscht werden kann, damit also auch rechtsverbindlich ist, so heißt der Dienst nicht mehr E-Mail, sondern De-Mail. Die Deutsche Post möchte dafür 20 Cent pro Mail verlangen, andere Anbieter wie 1&1 oder GMX machen es schon für die Hälfte. Die Konkurrenten wollen für den neuen Dienst vor allem große Versicherungen und Unternehmen anwerben, die Lohnabrechnungen, Rechnungen, Policen und Tarifänderungen bisher per Brief verschickten. Vorteile seien dabei Zuverlässigkeit und Datenschutz.

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