Die gelbe Hacker-Gefahr

14 01 2010

Der Titel dieses Beitrags sollte nicht rassistisch verstanden werden. Es ist vielmehr als Anspielung auf die während der Kolonialzeit gängige Praxis des „zivilisierten“ Westens zu verstehen, China zu verunglimpfen. Und doch kann ich verstehen, wenn erneut Bedenken dem kommunistischen Riesenreich in Asien gegenüber auftauchen. Ein Beispiel: Wer versucht, Kinderspielzeug zu kaufen, das nicht in China hergestellt wurde, wird merken, wie schwierig dies ist. Wenn dann zusätzlich bekannt wird, dass immer wieder giftige Farben verwendet werden, dann sind für mich Zweifel durchaus nachvollziehbar. Auch könnte ich mir vorstellen, dass sich die chinesische Großmacht im Bereich der Wirtschaft letzten Endes zu Ungunsten des Westens entwickelt. Soll China so reich werden, dass jeder Chinese genug Geld hat, um sich europäische und amerikanische Produkte leisten zu können? Ist es das, was man anstrebt? Geht diese Rechnung auf? Ich zweifle daran. Heute wurde bekannt, dass in den vergangenen Tagen nicht nur Google Opfer von chinesischen Hacker-Angriffen war, sondern sich 33 weitere Konzerne, darunter auch Adobe, mit einem ausgeklügelten und koordinierten Angriff herumschlagen mussten. Dabei ist das nicht der erste Vorfall.

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