Gen-Mais führt zu Organschäden

13 01 2010

Die französischen Wissenschaftler Joël Spiroux de Vendômois, François Roullier, Dominique Cellier und Gilles-Eric Séralini haben in ihrer aktuellen Studie „A Comparison of the Effects of Three GM Corn Varieties on Mammalian Health“ Nebenwirkungen der Gen-Mais-Sorten NK 603, MON 810 und MON 863 nachgewiesen. Die Sorten stammen von dem amerikanischen Konzern Monsanto. Ergebnis: In einem 90tägigen Laborversuch mit Ratten traten signifikante Organschäden auf – vor allem an Leber und Nieren.

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5 responses

13 01 2010
wiesion

quantität geht vor qualität, so ist das heute – wie auch immer man das schönreden mag. ich erinnere mich an kanadische genbastler, die karpfen mittels gentechnik auf die doppelt natürliche grösse züchten wollten (habe das nicht verfolgt, vielleicht ist es ihnen mittlerweile gelungen), darauf angesprochen, wieso sie überhaupt auf eine solche idee kommen, kam als antwort: „damit kämpfen wir gegen den welthunger“. dass die ursache für den sog. welthunger wohl nicht in zu kleinen tieren liegt, sollte doch gerade solch „hellen köpfen“ einleuchten…

13 01 2010
retrakon

Es gibt im Menschen den Drang, etwas wissen zu wollen, etwas können zu wollen, der Welt zu beweisen, dass etwas möglich ist. Das ist gut. Und das verstehe ich nur allzu gut. Jetzt gibt es aber viele Bereiche, die ethisch nicht unumstritten sind – und zwar zu recht. Wenn man aber doch in diese Richtung forschen will – aus wissenschaftlicher Neugier oder auch aus wissenschaftlichem Karrierebewusstsein und Geltungsdrang -, dann muss man ein Alibi vorschieben. Dieses Alibi ist immer dasselbe: Wir müssen den Hunger in der Welt bekämpfen. Ja, das müssen wir. Aber sicherlich nicht mit doppelt so großen Karpfen. Oder – auch dort wurde das Argument verwendet – mit genmanipuliertem Reis, der zusätzliche Vitamine enthalten soll. Ich beschäftige mich zur Zeit intensiv mit Genetik und dem Erbmaterial und je mehr ich weiß, desto klarer wird mir, dass letzten Endes der Mensch noch so wenig darüber weiß, dass jedes leichtfertige Experiment an der Weltbevölkerung unverantwortlich ist.

13 01 2010
Wieser

Dabei stellt sich aber die Frage: Soll der Mensch wirklich alles, was er kann?

13 01 2010
retrakon

Eine große ethische Frage. Ich sage nein. Aber manchmal gewinnt man den Eindruck, dass auch unter „Intellektuellen“ die Meinung vorherrscht, alles sei erlaubt, was möglich ist.

18 01 2010
wiesion

heute darf sich alles was zwei bücher gelesen und drei mitleidige worte gesprochen hat intellektuell nennen 😉

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