Wie Datenmüll uns schadet

31 01 2010

„Das Verhältnis meines Gehirns zur Informationsflut ist das der permanenten würdelosen Herabstufung. Ich spüre, dass mein biologisches Endgerät im Kopf nur über eingeschränkte Funktionen verfügt und in seiner Konfusion beginnt, eine Menge falscher Dinge zu lernen“. – Frank Schirrmacher

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Ecosia – Die umweltfreundliche Suchmaschine

30 01 2010




Bücher im „Gesichtsbuch“

29 01 2010

Es gibt in letzter Zeit verschiedene Aktionen innerhalb von Facebook, bei denen es darum geht, etwas Bestimmtes als Statusmeldung zu veröffentlichen. Einmal war es die Farbe des BHs, dann wieder durch einen Ländernamen codierte Beziehungsumstände. Vor ein paar Tagen bin ich das erste Mal auf folgende Aufforderung gestoßen: „Regeln des Spiels: Schnapp dir das nächstliegende Buch. Jetzt. Schlag Seite 56 auf. Suche den 5. Satz. Veröffentliche den Satz als „Was machst du gerade?“ & schreibe die Regeln als Kommentar dazu.“ So etwas gefällt mir. Ich persönlich konnte diesem Wunsch noch nicht nachkommen, weil a) meine Bücher in meiner umfangreichen Bibliothek alle gleich weit entfernt zu sein scheinen und gerade liegt keines herum und b) Ich nicht weiß, was ich machen soll, wenn die Seite mit einem angebrochenen Satz beginnt. Zählt dieser schon als Nr. 1 oder nicht. Ja, ja, das sind Probleme. Nun, wer mich kennt, weiß dass ich Bücher liebe und gerne darüber rede und schreibe. Interessant finde ich deshalb einzelne Kommentare, die es bereits zu Postings anderer Facebook-User gab. Zum Beispiel: a) „Meine Bücher haben hauptsächlich nur Bilder, und kaum 56 Seiten …„, b) „Internet hot koane Seiten“ und c) „Geat Mikimaus lei bis 50?





Was mir zu Zeitreisen einfällt

28 01 2010

Ich gebe zu, das Thema Zeitreisen ist nicht ein typisches dieses Weblogs. Ich vermeide es normalerweise, ganz Abstruses oder Kurioses auszupacken, außer es passt zur generallen Ausrichtung der Seite. Zeitreisen sind faszinierend. Sollte es einen Dschinn geben, der mir aus der Flasche erscheint und mir einen einzigen Wunsch erfüllt, ich würde ganz egoistisch wollen, dass ich durch die Geschichte sausen und alles mit eigenen Augen beobachten kann. Es wäre vielleicht der einzige Wunsch, bei dem ich in Versuchung geführt werden könnte, meine Seele anzupreisen (wenn ich eine haben – frei nach Arthur Sch.): Beim Bau der Cheopspyramide dabei sein, bei der Krönung von Karl zum Kaiser (wenn es ihn tatsächlich gab), bei William Shakespeare unter dem Schreibtisch … Ein wunderbarer Traum. Jetzt aber zu meinen Einfällen. Wenn es irgendwann möglich sein wird, tatsächlich solche Reisen anzutreten (Physiker sind sich ja nicht grundsätzlich einig, ob so etwas auf alle Fälle ausgeschlossen werden kann), dann müsste es rück- bzw. vorwirkend gesehen, zu allen Zeiten solche Reisende geben – wenn die Zeit interessant, wichtig, aufregend, bahnbrechend, zukunftsweisend genug ist, dass zukünftige Zeitreisende sich für genau dieses Zeitfenster entscheiden. Aber ich sehe niemanden?





Schweinische Werte

27 01 2010

Als der australische Philosoph Peter Singer während des Verzehrs eines Schnitzels von einem Vegetarier den Auftrag bekam, herauszufinden, welche Gründe dafür sprechen, überhaupt Tiere zu essen, war das für ihn das letzte Schnitzel seines Lebens. Wie die Sunday Times nun berichtete, wurden auf einem geheimen Militärstützpunkt in Großbritannien lebende Schweine in die Luft gejagt, um den Effekt von terroristischen Attacken auf zivile Ziele zu simulieren. (Über den Einsatz von Schweinen bei Lawinenversuchen bei uns haben auch lokale Medien geschrieben.) Ich verstehe Singers Position, wenn ich sie auch nicht für mich akzeptieren will. Auf der anderen Seite frage ich mich, wie weit der Mensch gehen darf, um Menschen zu schützen. Und nicht nur weil wir genetisch zu 90% Schweine sind.





Was stimmt hier nicht? (Folge 2)

26 01 2010





Gut, dass die Welt in Kathrin Passigs Händen ist

25 01 2010

„Mit etwas Glück hat der Staat ein Einsehen und bietet in Zukunft Erwachsenenbildungsmaßnahmen an, in denen man hinderlich gewordenes Wissen – sagen wir: über Bibliotheken, Schreibmaschinen, Verlage oder das Fernsehen – ablegen kann.“ – Kathrin Passig