So nicht

21 12 2009

Lieder wie „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Alle Jahre wieder“, „Der Heiland ist geboren“, „Es ist ein Ros entsprungen“, „Ihr Kinderlein kommet“ und „O du selige“ sind an den Schulen des Kantons Zürich unerwünscht. Dies hat das Volksschulamt angeordnet. Man wolle keine religiösen Gefühle verletzen und verhindern, dass muslimische Kinder Weihnachtslieder über Gottes Sohn Jesus singen müssen. Im Schreiben des Volksschulamts heißt es: „Von der aktiven Teilnahme an Handlungen und Liedern mit religiösen Inhalten – zum Beispiel solchen, die Jesus als Gottes Sohn bezeichnen – soll abgesehen werden.“ Bleibt also noch „O Tannenbaum“, die Anbetung eines Baumes. In anderen Worten: Der kleinste gemeinsame Nenner, auf den es der überzeugte Islam und ein nicht-mehr-gläubiges christliches Abendland bringen, ist heidnischer Firlefanz. Wenn die Schweizer Behörden wirklich konsequent sein wollen, dann sollen sie doch die Schweizer Fahne mit dem Kreuz auch abschaffen.

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3 responses

21 12 2009
Selma

Stille Nacht, ——– Nacht, alles schläft, einsam wacht nur das traute ——— Paar, holder Knabe im lockigen Haar, schlaf in ——– Ruh.
O du fröhliche, o du ——–, ————– Weihnachtszeit. Welt ging verloren, ——– ist geboren, freue dich, freue dich, o ———.
Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all, zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall, und seht, was in dieser ——— Nacht der ————- für Freude uns macht.
Geht doch!

21 12 2009
wiesion

in der schweiz pflegt man zu sagen „typisch sp’ler, wa hätsch denn süs erwartet vo dene lingge sausieche?“

und ja, die sp würde auch die schweizer fahne abschaffen aber zuerst noch die eidgenossen selber.

22 12 2009
wiesion

da dieses reglement, das allem anschein nach gar keines ist, von einer zeitung aufgedeckt wurde – es wurde ohne klärende medienmitteilung eingeführt – war die interpretation nicht richtig, wie ebendiese sp-frau klarstellt.
dieser satz, der nur als beispiel und nicht als reglement dienen soll, sieht ausschliesslich vor, dass kinder anderer glaubensrichtungen nicht gezwungen sind, mitzusingen – sie können stattedessen ein instrument spielen.

sie räumte sogar ein, dass man diesen satz abschaffen könne, falls er zuviel verwirrung stiftet, da die streichung an der richtlinie nichts ändert. dann bleibt nur die frage übrig wieso man überhaupt solche sätze formuliert, insbesondere dann, wenn man selber zugibt dass die erfahrung gezeigt hat, dass muslimische kinder im grossen und ganzen gerne dabei mitmachen.

«Von der aktiven Teilnahme muslimischer Kinder an Handlungen und Liedern mit religiösen Inhalten, welche ihrem Glauben widersprechen (z. B. solchen, die Jesus als Sohn Gottes bezeichnen), soll abgesehen werden.»

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