Das Fest des Friedens … polyglott

24 12 2009

I’d miilad said!
Nedeleg laouen!
Fröhliche Weihnachten!
Merry Christmas!
Gajan Kristnaskon!
Hyvää Joulua!
Joyeux Noël!
Kala Christougenna!
Mo’adim Lesimkha!
Nollaig Shona Dhuit!
Buon Natale!
Shinnen omedeto!
Gute Vaynakhtn!
Bon nadal!
Nixtieklek Milied tajjeb!
Nollick ghennal!
Kia orana e kia manuia rava!
Boas Festas!
Mata-Ki-Te-Rangi!
Bella Festas daz Nadal!
Schöni Wienacht!
Feliz Navidad!
Nadolig Llawen!

23 Mal derselbe Gedanke. So unterschiedlich er in seiner Gestalt aussieht, so unterschiedlich sind auch die Auffassungen, welche Bedeutung das Weihnachtsfest in unserer heutigen Zeit hat. Möge der ursprüngliche Hintergrund nicht zu sehr in den Hintergrund geraten.

Werbeanzeigen




Microsoft darf Word nicht mehr verkaufen

23 12 2009

Ab 11. Jänner 2010 darf Microsoft wegen einer Patentrechtsverletzung sein bisheriges Textverarbeitungsprogramm Word nicht mehr verkaufen. Betroffen sind die Versionen Word 2003 und Word 2007. Ein Berufungsgericht in den USA erließ gestern eine entsprechende Verfügung. Zugleich bestätigte das Gericht im Zusammenhang mit dem Rechtsstreit mit der kanadischen Firma i4i Inc. eine Schadenersatzzahlung von Microsoft in Höhe von 290 Millionen Dollar.





Was die Welt heute bewegt (Folge 1)

22 12 2009

Der Anschlag auf Berlusconi war inszeniert (das beweist ein Video!), Wissenschaftler erklären, dass Engel aufgrund ihres Gewichtes nicht fliegen können, der Savant Kim Peek stirbt 58-jährig an einem Herzstillstand, Amy Winehouse randaliert und Schweizer Schüler dürfen doch „Stille Nacht“ singen (O-Ton der sekundäregeschlechtsmerkmaleeinziehenden Bildungsdirektorin: „Wenn ein Kind den Text nicht mitsingen will, kann es zum Beispiel ein Instrument spielen„).





So nicht

21 12 2009

Lieder wie „Stille Nacht, heilige Nacht“, „Alle Jahre wieder“, „Der Heiland ist geboren“, „Es ist ein Ros entsprungen“, „Ihr Kinderlein kommet“ und „O du selige“ sind an den Schulen des Kantons Zürich unerwünscht. Dies hat das Volksschulamt angeordnet. Man wolle keine religiösen Gefühle verletzen und verhindern, dass muslimische Kinder Weihnachtslieder über Gottes Sohn Jesus singen müssen. Im Schreiben des Volksschulamts heißt es: „Von der aktiven Teilnahme an Handlungen und Liedern mit religiösen Inhalten – zum Beispiel solchen, die Jesus als Gottes Sohn bezeichnen – soll abgesehen werden.“ Bleibt also noch „O Tannenbaum“, die Anbetung eines Baumes. In anderen Worten: Der kleinste gemeinsame Nenner, auf den es der überzeugte Islam und ein nicht-mehr-gläubiges christliches Abendland bringen, ist heidnischer Firlefanz. Wenn die Schweizer Behörden wirklich konsequent sein wollen, dann sollen sie doch die Schweizer Fahne mit dem Kreuz auch abschaffen.





Werden Bilder überschätzt?

20 12 2009

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat sich bis 2007 erfolgreich geweigert, Bilder auf der Titelseite abzudrucken. Seither gibt es jeweils ein Bild, immer oben in der Mitte, immer gleich groß. Dass ein Bild mehr von sich geben muss als tausend Worte, liegt nicht in der Absicht der FAZ-Redaktion. Auch dass das abgedruckte Foto aktuell sein oder sich auf ein Ereignis des Vortages beziehen muss, wird gerne ganz bewusst umgangen. Vor ein paar Tagen habe ich in der SZ einen Artikel gelesen, in dem das allgegenwärtige PowerPoint kritisiert wird, weil es den Nutzer zwingt, aus jedem mehr oder weniger komplizierten Sachverhalt einen „Brühwürfel des Denkens“ zu schaffen. Auch hier wird die unbedingte Macht des Bildes geleugnet. Ist es nicht die größte Ketzerei unserer Zeit, zu behaupten, dass Texte viel besser sind als Bilder?





Und noch eine Wikipedia-Konkurrenz …

19 12 2009

Die PlusPedia ist eine Enzyklopädie ohne Relevanzkriterien. Sie wurde als Antwort gegen ermüdende Löschdiskussionen und wegen der vielen „irrelevanten“ Artikel gegründet. Sie rettet aktiv gelöschte Artikel der Wikipedia, bietet aber auch Artikeln Platz, die bei der Wikipedia keine Chance hätten.





Man kann es auch übertreiben

18 12 2009

„Schach ist ein Killerspiel, bei dem Truppen in den Tod geschickt werden.“
– Stephan Günzel (Potsdamer Zentrum für Computerspielforschung)