Wir lernen etwas: Was ist Bodyshopping?

24 11 2009

Was so klingt als ob man in einem Geschäft einen Körper kaufen kann, vielleicht einen neuen Partner, hat damit zum Glück nichts zu tun. Ob das sich tatsächlich dahinter Verbergende wesentlich besser ist, gilt es noch zu eruieren. Was ich an unserer technik- und netz-überladenen Welt immer wieder befremdlich finde, ist der Hang Vieler immer öfter das reale Leben in die Virtualität zu verlegen. Denn ein solches virtuelles Leben ist, wenn man es genau nimmt, eine Täuschung. Es spricht nichts dagegen, einmal der Superheld in einem Computerspiel zu sein, aber wenn man dieser Held nur deshalb sein will, und immer sein will, weil man im realen Leben ein Anti-Held ist und darunter auch leidet, dann ist das für mich, wie ich schon öfters ausgeführt habe, nicht viel mehr als eine Flucht. Doch zurück zu Bodyshopping. Darunter versteht man das digitale Bearbeiten von Fotos, indem man virtuelle Tattoos auf den Körper aufbringt (siehe Bild). Das muss wohl für Menschen sein, die so wankelmütig sind, dass sie es nach kurzer Zeit ohnehin nicht mehr wollen oder zu feige, sich ein echtes Tattoo stechen zu lassen. Virtuell ist nur für jene real, die kein reales Leben besitzen.

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