Hirndoping & Homöopathie (Eine schöne Alliteration)

22 10 2009

Als Samuel Hahnemann Ende des 18. Jahrhunderts mit seinen Veröffentlichungen die Homöopathie begründete, setzte er auf das Ähnlichkeitsprinzip „Ähnliches soll durch Ähnliches geheilt werden“. In anderen Worten: Was beim gesunden Menschen ein Leiden auslöst, soll bei einem kranken die Heilung ermöglichen. Anerkannt ist dies nicht und deshalb gilt die Homöopathie nach wie vor als Pseudowissenschaft, Paramedizin oder auch einfach als Aberglaube. Schnitt. 21. Jahrhundert. Substanzen wie Ritalin, Modafinil oder andere Psychopharmaka sollen bei Leuten ohne psychische Probleme stimulierend wirken und werden deshalb von immer mehr Menschen als Hirndoping eingesetzt – obwohl keine einzige Studie derartige Wirkungen wissenschaftlich bestätigt hat. Ärzte sind sich nicht einig. Einerseits sollte jeder selbstbestimmt entscheiden, ob er so genannte Neuro-Enhancement-Präparate (NEP) konsumiert, andererseits würden damit nur Symptome behandelt werden. Hauptgrund für die Einnahme von NEP sei der immer größer werdende gesellschaftliche und wirtschaftliche Druck. Zudem könnte es schnell zu psychischen Abhängigkeiten führen. „Ich bin nur stark durch meine rote-grüne-blaue Tablette.“ Eine weitere Bumerang-Freiheit.

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