Investigativer Journalismus

13 10 2009
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2 responses

17 10 2009
Selma

Ich kenne noch einen Stolperstein des investigativen Journalismus: Möchtegern-„Reporter“, die zu faul sind, auch nur einen Schritt aus der warmen Redaktionsstube hinaus zu wagen, um sich selbst ein Bild von einer Situation oder einem Projekt oder sonst etwas zu machen. Investigation oder auch nur ein Hauch von Recherche? Fehlanzeige. Presseberichte werden eins zu eins übernommen – wenn sie überhaupt in die Zeitung kommen (und ob das geschieht, hängt von vielen ab: ob der Verfasser des Presseberichts eine persona grata oder non ist, ob die Linie des Projektes zur Zeitung passt etc.pp. – also alles sehr seriöse Kriterien). Was in dem Film angesprochen wird, nämlich, dass das Druckmittel der Konzerne ein Einstellen der Anzeigenschaltung sei, gilt auch umgekehrt: „Du inserierst nicht bei uns? Warum sollten wir dann über dich berichten?“ Alles schon selbst erlebt, alles schon selbst… äh… recherchiert. Journalisten – in gewissen Breiten sind sie keine Quälgeister. Sondern schlicht überhebliche Journaille.

19 10 2009
wiesion [ch]

@selma: gefällt mir!

prinzipiell kann man aber sagen, dass eine zeitung generell „ihre“ linie vertretet, die vorstellung einer rein informativen und objektiven informationsquelle ist bestenfalls ein witz… deshalb sollte die devise heissen: die vielfalt der medien zeigt zwar immer noch nicht die wahrheit, zumindest aber den widerspruch. der ist in den meisten fällen eh mehr wert als die wahrheit 😉

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