Fußball statt Familie

19 09 2009

Immer weniger Menschen lassen sich traditionell in einem Einzel- oder Familiengrab beerdigen. Der neueste Trend geht in Richtung Interessensgemeinschaften. Bekanntestes Beispiel ist ein Hamburger Grabareal für Fußballfans. In der einem Stadion nachempfundenen Anlage auf dem Friedhof in Altona halten die Fans des Hamburger SV auch noch im Tod zu ihrem Verein. Gleichzeitig wird immer weniger Geld für die Beerdigung ausgegeben. Andreas Mäsing, der Vorsitzende des Vereins zur Förderung der deutschen Friedhofskultur, sieht darin nicht unbedingt eine positive Entwicklung: „Die Menschen sollten lieber versuchen, im Rahmen ihres Budgets für ein schönes Grab zu sorgen und selbst Ämterwege erledigen, statt professionelle Bestatter damit zu beauftragen. Sonst geht das eher in Richtung Entsorgung.

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