Death sells!

12 09 2009

Wir erinnern uns: Als Blog-Neuling wollte ich wissen, wie viele Menschen sich von einem Eintrag mit dem Titel „Rihanna und ihr Nazi-Porno“ angesprochen fühlen. Es waren einen ganze Menge. Um genau zu sein, mehr als vier Mal so viel im Vergleich zu einem Durchschnittstag. Als ein (wie sich herausgestellt hat gefälschtes) Video zu einem Flugzeugabsturz Thema meines täglichen Beitrags war, fanden noch viel mehr Leser auf Retrakon. Vorgestern berichtete ich über ein YouTube-Video, das einen ertrinkenden Mann zeigt – die Hits schießen in die Höhe. Durch die WordPress-Übersicht sehe ich jeden Tag, über welche Suchbegriffe Menschen auf meine Seite finden. Seit Mai (!) will jeden Tag jemand etwas über das japanische Vergewaltungsvideospiel RapeLay wissen. Seit vorgestern ist es der ertrinkende Mann auf YouTube. Sind wir nur mehr eine Gesellschaft von perversen Voyeuren?

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