Michael Jackson in Baumstumpf gesichtet

28 08 2009

Woran erkennt man, dass man es wirklich geschafft hat? Dass man ein Teil menschlicher Kultur ist? Dass man unsterblich ist? Wortwörtlich dann, wenn man noch lebt, wenn man schon tot ist. Elvis ist ein schönes Beispiel, Marilyn Monroe ebenfalls, auch Lady Di. Michael Jackson erfährt dasselbe Schicksal eines Untoten. Zuerst wurde er auf dem Flughafen von Manchester gesehen, vorgestern erfuhr die Weltöffentlichkeit, dass er nach seinem eigenen Begräbnis aus dem Auto gestiegen ist, heute hat man ihn in einem Baumstumpf gesichtet, ohne dass die Frage aufgeworfen wird, was er dort eigentlich macht. Oder was irgendein Mensch in einem Baumstumpf macht. Zwischendurch hat er die Grenze nach Mexiko passiert, war in Neuseeland, Dubai und Las Vegas. Besonders schön auch die folgende These: Michael Jackson hat in einem Wachsfigurenkabinett seine eigene Puppe gekauft und diese als seinen Leichnam ausgegeben. Durch die vielen Operationen und Implantate gibt es ohnehin kaum Unterschiede und die Ärzte, Leichenbestatter und Familienangehörigen haben das Vertauschen auch nicht bemerkt.

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