Alien in Mexiko in Tierfalle getappt

25 08 2009

AlienKein Thema beschäftigt die Boulevard-Presse zur Zeit mehr als der angebliche Fund außerirdischen Lebens in Mexiko – allen voran die Zeitung mit den vielen Bildern, die deshalb auch so heißt (in diesem speziellen Fall sogar mit bewegten Bildern). Das Alien-Baby sei von einem Bauer im Mai 2007 in einer Tierfalle gefunden und dann aus Angst ertränkt worden. Genau dieser Bauer fand dann durch ein Feuer, das so heiß war, dass es nur von Außerirdischen stammen konnte, plötzlich den Tod. Seine Witwe zögerte mehr als ein Jahr und wandte sich dann an die Öffentlichkeit. Für die einen ist es ein gehäuteter Affe, für die anderen eine Kreuzung zwischen einem Mensch und einer Echse, für wieder einen anderen ein extraterrestrisches Haustier, das mal Pippi musste. Schön ist auch der folgende Kommentar: „Warum rennen Aliens eigentlich immer nur nackt in der Gegend herum? Haben Besucher von fremden Planeten denn nicht wenigstens eine Unterhose an?“ Ich verstehe, dass die Frage, ob wir allein im Universum sind, eine sehr spannende ist und es wird die Menschheit so lange beschäftigen bis wir eine eindeutige Antwort darauf bekommen. Rein statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, dass wir allein sind, ohnehin winzig klein (und trotzdem ist dies kein Grund anzunehmen, dass es noch anderes Leben gibt, das dazu noch intelligenter sein muss). Aber ob es jemals zu einem Kontakt kommen kann und wird, ist eher fraglich. Was mich an den immer wieder auftauchenden Meldungen von Funden und Sichtungen stutzig macht, ist dass die Außerirdischen dort immer wie aus Hollywood-Filmen aussehen. Eben wie man sich Aliens vorstellt. Stellen wir uns vor, das extraterrestrische Wesen würde aussehen wie auf dem Bild oben – wer würde ernsthaft glauben, dass irgendeine Zeitung oder irgendein Fernsehsender darüber berichten würde. Aber seltsam sieht es schon aus, das Objekt oben.

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