Zensur ≠ Zensur

21 07 2009

„Es gibt eine Gruppe von Internet-Usern, die glaubt: Im Netz darf man alles, das Internet ist ein Ort unbegrenzter Freiheit, jede Regel verletzt unsere Identität. Das ist falsch: Meine Freiheit, mein Recht endet auch im Netz dort, wo sie die Freiheit und das Recht von anderen verletzt. Grundrechten wie der Meinungsfreiheit sind im Internet genauso Grenzen gesetzt wie in der realen Welt. Es gibt kein Recht des Stärkeren oder technisch Versierteren. Was offline verboten ist, ist auch online verboten. Das ist keine Zensur, sondern eine simple Erkenntnis, die auch juristischen Laien verständlich sein sollte.“ – Brigitte Zypries

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3 responses

21 07 2009
Öle

Bei diesem Zitat wird das Herz des Christian Zelger höher schlagen! =)

21 07 2009
retrakon

Ich glaube nicht, dass das eine unvernünftige Einstellung ist. Grenzenlose Freiheit ist weder wünschenswert noch möglich. Zusammenleben braucht immer Regeln. Das war schon vor Jahrtausenden so und das wird immer so sein. (Ich bin schon gespannt, wer mich wie hart für diese Aussage schelten wird.) Die Regeln können sich selbstverständlich ändern, müssen sich sogar ändern, um überhaupt ihren Zweck erfüllen zu können. Aber ohne? Was mich allerdings viel mehr an der Aussage von Frau Zypries fasziniert, ist dass sie dieses Mal aus der sozialdemokratischen Ecke kommt. Es gibt also auch auf der linken Seite Menschen, die denken. (OK, diesen Satz könnt ihr in der Luft zerreißen.)

24 07 2009
Marius

Wer noch in Schubladen wie „Links“ bzw. „Rechts“ denkt…

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