Schulfächer „Prävention“ und „Lebenskompetenz“

17 07 2009

Der Deutsche Lehrerverband DL hat die Forderung der Bundesdrogenbeauftragten Sabine Bätzing (SPD) nach einem Schulfach „Prävention“ scharf zurückgewiesen. Bätzing hatte erklärt, Schulen müssten besser und früher über Alkoholmissbrauch aufklären, wie dies in Großbritannien üblich sei. Dort gäbe es das Fach „Lebenskompetenz“, in dem Themen wie Alkoholkonsum, Ernährung und soziale Probleme behandelt werden. Josef Kraus vom DL hält die Schule mit solchen Ideen für überfordert und meint: „Wir machen in der Schule ohnehin schon eine Menge Reparaturpädagogik. Wir nehmen die Saufereien auch sehr ernst, aber wir sind als gesellschaftliche Reparaturanstalt und als Problemrecycler restlos überfordert.“ Als einzig wirksame Maßnahme sehe er einen drastisch erschwerten Zugang Minderjähriger zu Spirituosen. Es müsse mehr Kontrollen in Getränkemärkten und an Tankstellen geben. Schwarze Schafe sollten bestraft werden, dazu gehören auch Eltern, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzen.

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One response

17 07 2009
Marius

Wie immer: Eigentlich funktionierende Präventation wird zur Seite gestoßen und hohe Strafen werden als das beste Mittel zur Problemlösung angesehen. Hat zwar so noch nie funktioniert wird aber immer wieder versucht…..leider…..

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