Lernbares Glück?

9 07 2009

In Österreich wird es, wie schon in Deutschland, an einigen Schulen das neue Schulfach „Glück“ geben. Meine Frage an euch: Braucht es das wirklich? Ist die Schule wirklich der geeignete Rahmen dafür? Wie sieht eine Lehrbefähigung für das Fach „Glück“ aus? Dauergrinsen oder einfach Mensch-Sein? Welche anderen „alternativen“ Fächer würden Schulen und Schülern gut tun? Welche Fächer sind dagegen sinnlos oder überflüssig? Wenn es solche Fächer gibt, war das schon immer so oder haben sie im Laufe der Zeit an tatsächlicher Bedeutung verloren? Wie sieht der Bildungskanon für das 3. Jahrtausend aus? Muss man noch wissen, was ein Kanon ist?

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4 responses

9 07 2009
Marius

Ja, wir werden alle zu dauerfröhlichen und folgsamen Bürgern der Gessellschaft erzogen.
Glück ist und war eine der persönlichsten Angelegenheiten eines jeden Menschen, vergleichbar mit dem Geschmack. Man kann jemanden doch nicht lehren was für ihn gut schmeckt und was nicht.

9 07 2009
Öle

Dazu müsste man erst definieren, was Glück überhaupt ist. Wird Glück durch materielle Sicherheit, einen hohen Bildungstand oder doch durch das soziale Umfeld bedingt? Nein, das Fach Glück braucht es nicht, denn wenn es keine Definition von Glück gibt, wie soll man es dann unterrichten?

9 07 2009
Selma

Ich hätte da ein paar Vorschläge.
Hauptfächer:
1. Haushalt (mit den Schwerpunkten Küche und Kühlschrank – KüKü – und Garten und Garage – GaGa).
2. Medien (Schwerpunkte Computer, Fernseher, Handy)
3. Kosmetik und Hygiene (Schwerpunkte Waschen, Stylen und Anziehen)
4. Miteinander (Schwerpunkte Small Talk, Bad Talk, Dirty Talk)
5. Gesundheit (Schwerpunkte Haltung, Ernährung, Bewegung, Schlaf)
Jeweils natürlich unterstützt und ergänzt durch die Nebenfächer Schuhe-Zubinden, Streiten, Pudding-Machen, Lockenwickler-Rollen, Googlen, Was tun nach dem Kater? und Blogging.
Zugunsten dieser neuen Fächer würde ich als unnötig entfernen: Mathe (heute hat ja jeder einen Taschenrechner), Literatur, Philosophie, Geschichte, Geographie (wozu hat man Google Earth?) Chemie, Latein, Griechisch (die beiden letztgenannten gibt es ohnehin nur noch auf dem Papier), Englisch (kann heute eh jeder), Deutsch schriftlich (es genügt eine Stunde Deutsch in der Woche, wo man – aber bitteschön nur mündlich – seine Meinung austauschen kann).

Und ein Kanon, das ist doch so ein Lied, nicht?

9 07 2009
Wieser

Was der andere als Glück bezeichnet, kann für einen weiteren Menschen Pech bedeuten. Daher ist Glück nicht lehrbar, da jeder der Schmied seines eigenen Glücks ist. Da wäre es wohl angebrachter, den Jugendlichen einen sinnvollen Umgang mit dem Computer beizubringen, da 50% der Jugend nur an den Kasten geht, um zu spielen und erkennen dabei nicht das Potential das in so einem Rechner steckt. Meiner Meinung nach gehört das Schulsystem einer Modernisierung unterzogen, seien es die Fächer als auch das ganze Schulsystem.

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