Huxley lässt grüßen

3 07 2009

Neben Käseimitaten, dem sogenannten Analog-Käse, der manchmal unter der Bezeichnung Gastro-Mix im Handel zu finden ist, wird auch zunehmend Schinkenimitat hergestellt. Im Handel und in der Gastronomie werden die beiden Imitate immer häufiger verwendet. Bei dem Schinkenersatz beträgt der tatsächliche Fleischanteil meist weniger als 50 Prozent. Bei einer Untersuchung in Bayern stellte sich heraus, dass es sich bei fast der Hälfte der Proben, die als Schinken gekennzeichnet waren, um Imitate handelte. „Schinken ist seit Jahren auffällig“, sagt Andrea Danitschek von der Verbraucherzentrale Bayern. Bei den Imitaten handelt es sich um minderwertige und billige Ersatzprodukte. Der fehlende Fleischgehalt wird mit Wasser, Stärke, Geliermitteln und fleischfremdem Eiweiß ausgeglichen. Obwohl solche Produkte nicht als Schinken bezeichnet werden dürfen und sie der Hersteller zum Beispiel korrekt als „Pizzabelag aus gepökeltem Schulterfleisch“ auszeichnet, wird das Ersatzprodukt auf der Speisekarte häufig dennoch als Schinken aufgeführt.

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