China will sauberes Internet

30 04 2009

Die Volksrepublik China will mit einer Kampagne vulgäre Inhalte aus dem Internet entfernen. Dazu wurden Aktionen gegen verschiedenen Anbieter, darunter Google, Microsofts MSN und den chinesischen Marktführer Baidu, initiiert. Die Suchmaschinen hätten nicht genügend schnell anstößige Inhalte aus ihrem Angebot entfernt.

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Twitter war gestern

29 04 2009

Omegle ist ein vor wenigen Wochen gestartetes Web-Angebot. Das Konzept lautet ganz einfach: „Talk to strangers!“. Klickt man auf den Knopf „Start a new conversation“, wird man vom Server sofort mit einer anderen, völlig fremden Person verbunden. Es gibt keine Nicknames, nur das Gespräch zwischen „Stranger“ und „You“. Die Plattform wurde von einem 18-jährigen Amerikaner gegründet und erfreut sich seither immer größerer Beliebtheit. Mittlerweile kommen jeden Tag über 150.000 Nutzer zusammen.





How do you pronounce Mutya’s name?

28 04 2009

Is it Mut-ya or Mu-tia?
I say Moot-ya
Mut-ja?
I say Moot (rhyming with foot) -ya
I always said Mutya, but then when she released Song 4 Mutya, she can be heard saying Mu-tia
moot-cha
I say mut-ya
Miteenyay
Mutya Name Is Sais Like Mu-tia
Mut – tee – a
I say like Mutchya..
Davina says Moocher!
ive always said her name is said mut – IA!!
Mu-tee-ya
mutya said it was mu-tee-ya but i always said mut-ya!
I use to say it like Muoo-ta But then Davina and she said Mut-cha or something
Mu-tia coz its pronounced like that on one of the sugababes songs (Y)
Basing by the way it’s pronounced in her song I’d say it’s muh-tee-yuh.
I think Mut as in a dog then Yah is in.. Yah..
I say it „MUT YUH“ haha
I’m a filipino and it’s actually pronounced as Mut-cha.

(Ausschnitt aus einer Forums“diskussion“)





„Pro Reli“ gescheitert

27 04 2009

Die Initiatoren der „Pro Reli“-Kampagne sind mit ihrem Vorhaben leider gescheitert. Die Berliner haben sich mit 51,3 Prozent gegen die Wahlfreiheit zwischen Religions- und Ethikunterricht und damit gegen das Wahlpflichtfach Religion entschieden. Wie gering allerdings das Interesse in der öffentlichen Wahrnehmung ist, beweist schon die Wahlbeteiligung, die bei nur gut 29 Prozent lag. Das Endergebnis zeigt zudem, dass es im Westen Berlins deutlich mehr Befürworter für das Fach Religion gab als im östlichen Teil. Eigentlich verwunderlich, wenn man bedenkt, wie viele ehemalige DDR-Bürger vor gut zwanzig Jahren die Einschränkung ihrer Religionsfreiheit beklagt hatten. Ebenso wenig wundert es, dass die linken Parteien nun ihren Sieg gegen den Religionsunterricht als Sieg der Toleranz feiern. Der Sozialdemokrat und Schirmherr des Bündnisses „Pro Ethik“, Walter Momper, freute sich über das Ergebnis mit den Worten: „Die Berliner sind helle und lassen sich nicht einlullen.“ Wie kurzsichtig eine solche Einstellung ist, wird die Zukunft zeigen. Religion ist mehr als schulische Wertevermittlung, die der Ethik-Unterricht ohnehin wesentlich besser erfüllen soll. Religion befriedigt ein grundlegendes und Jahrtausende altes Bedürfnis des Menschen. Die Säkularisierung vieler Bereiche ändert nichts daran. Nach der Entwertung und Geringschätzung der Religion, die sie in den vergangenen Jahrzehnten erfahren hat, zeigt sich diese Notwendigkeit mehr denn je in der Flucht in Esoterik und Pseudospiritualität.





Wikipedias Unzuverlässigkeit (Teil 1)

26 04 2009

Bei einem Verfahren um Kreditkartenschulden legte der Kläger-Anwalt einen Ausdruck eines Wikipedia-Artikels als Beweis vor, dass das Kreditkartenkonto seines Mandanten durch Fusionen und Firmenkäufe mehrfach an andere Banken und schließlich durch Verkauf an ein Inkassounternehmen übertragen worden war. Dieses versuchte nun, die Schulden einzuklagen. Der Kunde allerdings bezweifelte, dass er an diese Firma zahlen müsse. Der Richter akzeptierte zunächst den Ausdruck als Beweismittel. Der Superior Court of New Jersey hat nun das Urteil wegen des Wikipedia-Artikels aufgehoben. Wörtlich heißt es: „Jeder, der über einen Internetzugang verfügt, kann einen Wikipedia-Account anlegen und jeden Eintrag in Wikipedia ändern.“ Somit könne auch jede Prozesspartei einen Artikel beliebig manipulieren, ausdrucken und dem Gericht vorlegen. Eine solche veränderbare Quelle sei „grundsätzlich unzuverlässig“ und keine, deren „Korrektheit vernünftigerweise nicht bezweifelt werden kann“, wie es für Beweise erforderlich sei.





Bildung und Unbildung

25 04 2009

»Bildung hatte einst mit dem Anspruch zu tun, die vermeintlichen Gewißheiten einer Zeit ihres illusionären Charakters zu überführen. Eine Gesellschaft, die im Namen vermeintlicher Effizienz und geblendet von der Vorstellung, alles der Kontrolle des ökonomischen Blicks unterwerfen zu können, die Freiheit des Denkens beschneidet und sich damit die Möglichkeit nimmt, Illusionen als solche zu erkennen, hat sich der Unbildung verschrieben, wieviel an Wissen sich in ihren Speichern auch angesammelt haben mag.«
aus: „Theorie der Unbildung“ (Konrad Paul Liessmann), Seite 175





Datenschutz erlaubt Google Street View

24 04 2009

Der britische Datenschutz erlaubt Google Street View. Der Beauftragte David Evans sieht darin keinen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz. Die Veröffentlichung von Panorama-Aufnahmen von Straßenzügen würde die Privatsphäre nicht verletzten, solange Gesichter auf Wunsch der Fotografierten unkenntlich gemacht werden. Ursprünglich sollte das im März gestartete Programm wieder eingestellt werden. Allerdings sieht Evans eine geringe Gefahr für die Privatsphäre und eine entsprechende Beschwerde wurde daher abgelehnt. Anderenorts ist die rechtliche Lage noch weitgehend ungeklärt. In Deutschland zum Beispiel sind die Aufnahmen in Berlin, München und Frankfurt bereits abgeschlossen.